Lyrik und Poesie
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Aphorismen zum Leben

- Schöne Lieder für die Weihnachtszeit -

Bei einigen Liedern besteht die Möglichkeit zum Abspielen der dazugehörigen Weihnachtsmelodie. Die zusammengetragenen Weihnachtslieder sind in der Regel von namhaften und bekannten Dichtern verfasst.

Christbaumkugel


Leise rieselt der Schnee
(Eduard Ebel)


Leise rieselt der Schnee
still und starr ruht der See;
weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!

In den Herzen ist's warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald.

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!


Süßer die Glocken nie klingen
(Friedrich Wilhelm Kritzinger)


Süßer die Glocken nie klingen,
als zu der Weihnachtszeit. -
's ist, als ob Engelein singen,
wieder von Frieden und Freud.
Wie sie gesungen in seliger Nacht,
wie sie gesungen in seliger Nacht.
Glocken mit heiligem Klang -
klinget die Erde entlang.

Oh, wenn die Glocken erklingen,
schnell sie das Christkindlein hört.
Tut sich vom Himmel dann schwingen,
eilet hernieder zur Erd.
Segnet den Vater, die Mutter, das Kind.
Segnet den Vater, die Mutter, das Kind.
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!

Klinget mit lieblichem Schalle
über die Meere noch weit.
Daß sich erfreuen doch alle
seliger Weihnachtszeit.
Alle aufjauchzen mit herrlichem Sang.
Alle aufjauchzen mit herrlichem Sang.
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!


Macht hoch die Tür
(Melodie: Johann A. Freylinghausen, Text: Georg Weißel)


Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Segen mit sich bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat.

Er ist gerecht ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königkron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott, mein Heiland, groß von Tat.

O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat!
Wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein!
Er ist die rechte Freudensonn, bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott, mein Tröster früh und spat.


Der Weihnachtsmann
(Hoffmann von Fallersleben)


Morgen kommt der Weihnachtsmann,
kommt mit seinen Gaben.
Trommel, Pfeifen und Gewehr,
Fahn’ und Säbel und noch mehr,
ja, ein ganzes Kriegesheer
möcht’ ich gerne haben!

Bring uns, lieber Weihnachsmann,
bring auch morgen, bringe
Musketier und Grenadier,
Zottelbär und Pantertier,
Roß und Esel, Schaf und Stier,
lauter schöne Dinge!

Doch du weißt ja unsern Wunsch,
kennst ja unsre Herzen.
Kinder, Vater und Mama
auch sogar der Großpapa,
alle, alle sind sie da,
warten dein mit Schmerzen!


Kommet, ihr Hirten
(Carl Riedel)


Kommet, ihr Hirten,
ihr Männer und Frau'n!
Kommet, das liebliche
Kindlein zu schau'n.
Christus, der Herr
ist heute geboren -
den Gott zum Heiland
euch hat erkoren. -
Fürchtet euch nicht!

Lasset uns sehen
in Bethlehems Stall,
was uns verheißen
der himmlische Schall;
was wir dort finden,
lasset uns künden. -
Lasset uns preisen
in frommen Weisen: -
Hallelujah!

Wahrlich, die Engel
verkündigen heut'
Bethlehems Hirtenvolk
gar große Freud';
Nun soll es werden
Friede auf Erden.
Den Menschen allen
ein Wohlgefallen. -
Ehre sei Gott.


Vom Himmel hoch
(Melodie und Text: Martin Luther)


Vom Himmel hoch, da komm ich her,
ich bringe euch gute neue Mär,
der guten Mär bring ich so viel,
davon ich sing'n und sagen will.

Es ein Kindlein heut geboren
von einer Jungfrau auserkoren;
das Kindlein so zart und fein,
das soll eu'r Freud' und Wonne sein.

Es ist der Christ, unserer Gott,
der will euch führen aus aller Not,
er will eu'r Heiland selber sein,
von allen Sünden machen rein.


Es ist ein Ros' entsprungen
(Aus dem Kölner Gesangbuch, vermutlich 15. Jahrhundert)


Es ist ein Ros' entsprungen aus einer
Wurzel zart. Wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art. Und hat ein
Blümlein bracht mitten im kalten
Winter, wohl zu der halben Nacht.

Das Röslein das ich meine, davon
Jesaja sagt, hat uns gebracht alleine
Marie, die reine Magd. Aus Gottes
ew'gen Rat hat sie ein Kind geboren,
wohl zu der halben Nacht.

Das Blümelein so kleine, das duftet uns
so süß; mit seinem hellen Scheine
vertreibt's die Finsternis. Wahr' Mensch
und wahrer Gott, hilft uns aus allem
Leide, rettet von Sünd und Tod.


Morgen, Kinder wird's was geben

Morgen, Kinder, wird's was geben.
Morgen werden wir uns freu'n!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unsrem Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heissa, dann ist Weinachtstag!

Einmal werden wir noch wach,
heissa, dann ist Weinachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen -
von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen
Ein geputzter Kronensaal!
Wißt ihr noch, wie voriges Jahr
es am Heiligen Abend war?

Wißt ihr noch, wie voriges Jahr
es am Heiligen Abend war?


Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum
(Volkslied 1824, Text von Ernst Anschütz)


Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat doch zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut.
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.


Ihr Kinderlein, kommet
(Melodie: Johann Abraham Peter Schulz, Text: Christoph von Schmid)


Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all!!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall.
Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

O seht in die Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmliche Kind,
viel schöner und holder, als Engel es sind.

Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;
Maria und Joseph betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.


O du fröhliche
(Sizilianische Volksweise, Text nach Johann Gottfried Herder)


O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, Freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!


Alle Jahre wieder
(Melodie: Friedrich Silcher, Text: Wilhelm Hey)


Alle Jahre wieder
kommt das Christuskind,
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

Steht auch mir zu Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.


Stille Nacht, heilige Nacht!
(Melodie: Franz Gruber, Text: Joseph Mohr)


Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh',
schlaf in himmlischer Ruh'.

Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht.
Durch der Engel Halleluja
tönt es laut von fern und nah:
Christ der Retter ist da!
Christ der Retter ist da!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb' aus deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund':
Christ, in deiner Geburt.
Christ, in deiner Geburt.


Fröhliche Weihnacht überall

Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum.
Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
Darum stimmet alle ein, in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt, von des Vaters Thron.

Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum.
Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
Licht auf dunklen Wegen, unser Licht bist du,
denn du führst die dir vertrauen, ein zur seligen Ruh.

Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum.
Fröhliche Weihnacht überall tönet durch die Lüfte froher Schall.
Was wir andern taten, sei getan für dich,
daß bekennen jeder muß, Christkind kam für mich.


Kling, Glöckchen, Klingelingeling
(Theodor Enslin)


Kling, Glöckchen, Klingelingeling
Kling, Glöckchen Kling
Laßt mich ein ihr Kinder,
s'ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
lasst mich nicht erfrieren!
Kling, Glöckchen, Klingelingeling
Kling, Glöckchen Kling

Kling, Glöckchen, Klingelingeling
Kling, Glöckchen Kling
Mädchen hört und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring euch viele Gaben,
sollt Euch dran erlaben!
Kling, Glöckchen, Klingelingeling
Kling, Glöckchen Kling

Kling, Glöckchen, Klingelingeling
Kling, Glöckchen Kling
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen,
will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind wie selig.
Kling, Glöckchen, Klingelingeling
Kling, Glöckchen Kling

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Wir wünschen Euch viel Freude mit diesen Weihnachtsliedern und natürlich auch eine besinnliche und fröhliche Weihnachtszeit auch für eure Familie und euren Freunden!