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Wunderschöne Valentinstagsgedichte

Viele wunderschöne Gedichte passend zum Valentinstag von bekannten deutschen Dichtern. Machen sie ihrer Liebsten eine Freude und sagen sie "Ich liebe Dich" mit einem Liebesgedicht zum Valentinstag. Auf dieser Seite finden Sie eine Vielzahl wunderschöner Valentinstagsgedichte. Auch in der Rubrik Liebesgedichte finden Sie weitere Werke passend zu diesem Tag. Viel Spaß beim Stöbern.

Liebesgedichte zum Valentinstag

Frau mit Rose

Das Glück
(Wilhelm Busch)


Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.


Du wie der Morgen ...
(Stefan George)


Du schlank und rein wie eine Flamme
Du wie der Morgen zart und licht
Du blühend Reis von edlen Stamme
Du wie ein Quell geheim und schlicht.

Begleitest mich auf sonnigen Matten
Umschauerst mich im Abendrausch ...
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Der Rosenstrauß
(von I. Kunath)


Ein Rosenstrauß aus Liebeshand
war schöner noch als Gold,
die Lieb sich darin wiederfand
so rein, so süß, so hold.

Ein Rosenstrauß aus Liebeshand
war wicht'ger noch als Brot.
Was wär der Mensch denn ohne Lieb?
Der Mensch er wäre tot.

Ein Rosenstrauß aus Liebeshand
war nicht von dieser Welt,
er webte uns ein Liebesband
das Ewigkeiten hält.


Andenken
(von Joseph Freiherr von Eichendorff)


Dein Bildnis wunderselig
hab ich im Herzensgrund,
das sieht so frisch und fröhlich
mich an zu jeder Stund.

Mein Herz still in sich singet
ein altes, schönes Lied,
das in die Luft sich schwinget
und zu dir eilig zieht.


Du bist wie eine Blume ...
(von Heinrich Heine)


Du bist wie eine Blume,
So hold und schön und rein;
Ich schau dich an, und Wehmut
Schleicht mir ins Herz hinein.
Mir ist, als ob ich die Hände
Aufs Haupt dir legen sollt,
Betend, daß Gott dich erhalte
So rein und schön und hold.


Feuer in der Nacht
(von I. Kunath)


Ich bin die Sehnsucht, bin die Glut,
aus Einsamkeit erweck ich Mut,
brenn tief dir in dein Herz hinein,
kann Asche und auch Liebe sein,
bin die, die deinen Schlaf bewacht.
Ich bin das Feuer in der Nacht!

Ich bin der Wind, der mit dir spricht,
an mir die Einsamkeit zerbricht ...
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Ich habe dich geliebt
(von Heinrich Heine)


Ich habe dich geliebt
und liebe dich noch!
Und fiele die Welt zusammen,
aus ihren Trümmern stiegen noch hervor
meiner Liebe Flammen.


Liebesgarten
(von Robert Reinick)


Die Liebe ist ein Rosenstrauch.
Wo blüht er, wo blüht er?
Ei nun, in unserm Garten,
Darin wir zwei, mein Lieb und ich,
getreulich seiner warten,
Wofür er uns aus Dankbarkeit
Alltäglich neue Blumen streut.
Und wenn im Himmel Rosen blühn,
Sie können doch nicht schöner blühn.


Das eine Höchste
(von Friedrich Schiller)


Das eine Höchste,
was das Leben schmückt,
wenn sich ein Herz,
entzückend und entzückt,
dem Herzen schenkt
in süßen Selbstvergessen.


Wo liebend sich ...
(von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)


Wo liebend sich
zwei Herzen einen,
nur eins zu sein in Freud und Leid,
da muß des Himmels Sonne scheinen
und heiter lächeln jede Zeit!


Schliesse mir ...
(von Theodor Storm)


Schliesse mir die Augen beide
mit den lieben Händen zu!
Geht doch alles, was ich leide,
unter deiner Hand zu Ruh.

Und wie leise sich der Schmerz
Well' um Welle schlafen legest,
wie der letzte Schlag sich reget,
füllest du mein ganzes Herz.


Mir ist auf der Straße ...
(von Victor Hugo)


Mir ist auf der Straße
ein sehr armer junger
Mann begegnet, der verliebt war.
Sein Hut war alt, sein Mantel abgetragen;
Wasser rann durch seine Schuhe.
Aber Sterne zogen durch seine Seele.


Die Liebe
(von Matthias Claudius)


Die Liebe hemmet nichts; sie kennt nicht Tür noch Riegel
Und dringt durch alles sich;
Sie ist ohn' Anbeginn, schlug ewig ihre Flügel
Und schlägt sie ewiglich.


Ich wand ein Sträußlein
(von Theodor Storm)


Ich wand ein Sträußlein morgens früh,
das ich der Liebsten schickte;
Nicht ließ ich sagen ihr, von wem
und wer die Blumen pflückte.

Doch als ich abends kam zum Tanz
und tat verstohlen und sachte,
da trug sie die Nelken am Busenlatz
und schaute mich an und lachte.


Rosen
(von Thekla Lingen)


Ach, gestern hat er mir Rosen gebracht,
sie haben geduftet die ganze Nacht.
Für ihn geworben, der meiner denkt -
Da hab' ich den Traum der Nacht ihm geschenkt.

Und heute geh' ich und lächle stumm,
trag' seine Rosen mit mir herum -
Und warte und lausche, und geht die Tür,
so zittert mein Herz: ach, käm erzu mir!

Und küsse die Rosen, die er mir gebracht
und gehe und suche den Traum der Nacht ...


Zärtlichkeit
(von Hermann Löns)


Der blaue und der weiße Flieder
umduftet unsere Laubenbucht,
Goldregen pendelt auf uns nieder
der blütenschweren Zweige Wucht.

Viele weiße Schmetterlinge fliegen,
der Spötter singt im Rosendorn,
ganz leise sich die Zweige wiegen.
Ein warmer Wind geht über's Korn.

Die Sonne spielt auf deinen Händen,
die lässig ruh'n auf deinem Kleid.
Mein Blick will sich davon nicht wenden,
mein Herz denkt lauter Zärtlichkeit


Blumengruß
(von Johann Wolfgang von Goethe)


Den Strauß, den ich gepflücket,
grüße dich vieltausendmal!
Ich habe mich oft gebücket,
ach, wohl eintausendmal,
und ihn ans Herz gedrücket,
wie hunderttausendmal!


Die Rosenbüsche
(von Hermann Löns)


Die Rosenbüsche sind behangen
mit wunderbarer Blütenpracht,
das ist ein märchenhaftes Prangen.
Mein Herz, das singt und klingt und lacht.

Im weißen Kleid kommst du gegangen,
in einer Flut von Sonnenschein.
Die Rosenbüsche schmachtend prangen.
Ich sehe nur noch dich allein.


Diese Rose ...
(von Christian Morgenstern)


Diese Rose von Küssen schwer,
sieh, das ist unsre Liebe.
unsre Hände reichen sie hin und her,
unsre Lippen bedecken sie mehr und mehr
mit Worten und Küssen sehnsuchtsschwer,
unsre Seelen grüßen sich hin und her -
wie über ein Meer - wie über ein Meer -
Diese Rosen vom Duft unsrer Seelen schwer:
Sieh, das ist unsre Liebe.


Goldne Brücken ...
(Emanuel Geibel)


Goldne Brücken seien
alle Lieder mir,
drauf die Liebe wandelt,
süßes Kind, zu dir.

Und des Traumes Flügel
soll in Lust und Schmerz
jede Nacht mich tragen
an dein treues Herz.

*

Die Blumensprache

 

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