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Gedichte, Wünsche und Zitate zur Genesung und bei Krankheit

Finden Sie schöne Gedichte und Verse, um einen guten Freund oder der Liebsten etwas Trost bei Krankheit zu schenken. Zeigen Sie ihrem Freund oder Bekannten, dass Sie an ihn denken. Ideal für Genesungswünsche und Genesungsgrüße per Postkarte oder für eine E-Mail. Auch wenn es nur ein kleines Lächeln ist. Man wird es Ihnen danken.
Alles Gute
Tröste dich, die Stunden eilen
(von Theodor Fontane)


Tröste dich, die Stunden eilen,
uns was all' dich drücken mag,
auch die schlimmste kann nicht weilen,
und es kommt ein andrer Tag.

In dem ew'gen Kommen, Schwinden,
wie der Schmerz liegt auch das Glück,
und auch heitre Bilder finden
ihren Weg zu dir zurück.

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Hoffnung
(von Friedrich Rückert)


Schlägt dir die Hoffnung fehl,
nie fehlt dir das Hoffen!
Ein Tor ist zugetan,
doch tausend sind noch offen.
Gute Besserung!
(eingesendet von Magdalena Doeblinger)

Alles Gute! Schöne Grüße!
Komm bald wieder auf die Füße!
Und eines weißt du sicherlich
wir vermissen Dich !!
Wenn es dir übel geht
(von Friedrich Rückert)


Wenn es dir übel geht,
nimm es für gut nur immer;
wenn du es übel nimmst,
so geht es dir noch schlimmer.

Und wenn der Freund dich kränkt,
verzeih's ihm und versteh:
Es ist ihm selbst nicht wohl,
sonst tät er dir nicht weh.

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Gegengewicht
(Immanuel Kant)


Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht gegen
die vielen Mühseligkeiten drei Dinge gegeben:
Die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.
Hab Sonne im Herzen ...
(von Cäsar Flaischlen)


Hab Sonne im Herzen,
ob's stürmt oder schneit,
ob der Himmel voll Wolken,
die Erde voll Streit ...
hab Sonne im Herzen,
dann komme was mag:
Das leuchtet voll Licht dir
den dunkelsten Tag!

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Die Nerven
(von Theodor Fontane)


Die Nerven - ach, du lieber Gott!
Die Leber wird zum Kinderspott,
die Leber und der Magen;
doch würd' auch alles weh und wund,
eh bien, bleibt nur das Herz gesund,
so wollen wir's ertragen.
Der Schnupfen
(von Morgenstern Christian)


Ein Schnupfen hockt auf der Terasse,
auf daß er sich ein Opfer fasse
- und stürzt alsbald mit großem Grimm
auf einen Menschen namens Schrimm.

Paul Schrimm erwidert prompt: "Pitschü!"
und hat ihn drauf bis Montag früh.
Schon verloschen ...
(von Johann Wolfgang von Goethe)


Schon verloschen sind die Stunden,
hingeschwunden Schmerz und Glück;
fühl es vor: Du wirst gesunden!
Traue neuem Tageslicht!
Genesung
(von Otto Julius Bierbaum)


Lange lag ich krank im Haus
Unter dicken Decken,
Heut zum ersten Mal hinaus
Darf den Kopf ich stecken.

Vor dem Fenster Wipfelgrün,
Ach, wie ist das helle,
Und es treibt mich frühlingskühn
Bis zu Thor und Schwelle.

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Der Geist der Medizin
(von Johann Wolfgang von Goethe)


Der Geist der Medizin ist leicht zu fassen;
ihr durchstudiert die groß' und kleine Welt,
um es am Ende gehn zu lassen,
wie es Gott gefällt.
Gute Besserung
(von Hoffmann von Fallersleben)

Oft muss man erst durch Wolken dringen,
eh man des Himmels Blau entdeckt:
So lässt das Gute sich erringen,
weil sich das Beste nur versteckt.
Werde heiter ...
(von Hoffmann von Fallersleben)


Werde heiter, mein Gemüte
Und vergiß der Angst und Pein!
Groß ist Gottes Gnad´ und Güte,
Groß muß auch dein Hoffen sein.

Kommt der helle, goldne Morgen
Nicht hervor aus dunkler Nacht?

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Sinnspruch aus Brasilien

"Manchmal ist ein Lächeln wertvoller
als ein Diamant."
*
Thailändische Weisheit)

"Wende dein Gesicht der Sonne zu,
dann fallen die Schatten hinter dich."
*
Sinnspruch aus Kirgisien)

"Wunder gibt es jeden Tag.
Dein Herz wird sie sehen."