Glücklich,
wenn
die Tage fließen
wechselnd zwischen
Freud und Leid,
zwischen Schaffen
und Genießen,
zwischen Welt
und Einsamkeit.
(Johann
Wolfgang von Goethe)
*
Haß,
als Minus
und Vergebens,
wird vom Leben
abgeschrieben.
Positiv im Buch
des Lebens
steht verzeichnet
nur das Lieben.
Ob ein Minus
oder Plus
uns verblieben,
zeigt der Schluß.
(Wilhelm
Busch)
*
Unbeschwert
Mein
Falke in Gedanken
flieg ich dir hinterher.
Befreie mich von Schranken
kenn´ keine Schwere mehr.
Ich
werfe ab die Sorgen
lös´ mich vom Alltagsgrau.
Will hoch hinauf dir folgen
ins weite Himmelsblau.
Und
komme ich dann wieder
herunter auf die Erd´
dann setze ich mich nieder
und fühl´ mich unbeschwert.
(©Anita
Menger 2009)
*
Lieb'
ist wie Wind,
rasch und lebendig,
ruhet nie, ewig ist sie,
aber nicht immer beständig.
(Eduard
Mörike)
*
Wer
wirklich gütig ist,
kann nie
unglücklich sein;
wer wirklich weise ist,
kann nie
verwirrt werden;
wer tapfer ist,
fürchtet sich nie.
(Konfuzius)
*
Es
blitzt ein
Tropfen Morgentau
Im Strahl
des Sonnenlichts.
Ein Tag kann
eine Perle sein
Und ein Jahrhundert
nichts.
(Gottfried
Keller)
*
Laß
deine Augen offen sein,
geschlossen deinen Mund,
und wandle still, so werden dir
geheime Dinge kund.
(Hermann
Löns)
*
Wie
ferne Tritte
hörst du's schallen,
doch weit umher
ist nichts zu sehen,
als wie die Blätter
rauschend fallen
und rauschend mit dem Wind verwehn.
(Martin
Greif)
*
Solange
wir vertrauen
Auf unsern eig'nen Mut
Und hoffend vorwärts schauen,
Solang ist alles gut.
(Cajetan
Cerri)
*
Leuchtend
durch die heil'ge Nacht
zieh'n die ew'gen Sterne,
Glockenton durchdringt mit Macht
alle Himmelsferne.
Öffne nun, o Herz, dich weit,
denn die Stund' ist gekommen,
da den Ruf glücksel'ger Zeit
wieder du vernommen.
(Otto
Roquette)
*
Niemand
weiß
Am
Abendhimmel leuchten Sterne.
Ich frage mich: Was wird wohl sein
dort draußen in der Ferne?
Geheimnisvoll umflirrt
ist alles Sein und alles Werden
im Weltall doch auch hier auf Erden.
Und niemand weiß was wird
(©Anita
Menger 2009)