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- Muttertagsgedichte -

Machen Sie ihrer Mutter eine Freude

Muttertagsgedichte

- Gedichte zum Muttertag -

Der Muttertag ist ein Feiertag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit dem 20. Jahrhundert in der westlichen Welt eingebürgert. In Deutschland ist er nicht gesetzlich verankert, sodass dessen Datum nur auf freiwilligen Übereinkünften basiert. Im deutschsprachigen Raum und vielen anderen Ländern findet der Muttertag am zweiten Sonntag im Mai statt. Überraschen Sie ihre Mutter und wählen Sie ein schönes Gedicht aus dieser Sammlung aus.

Blumen

Ein Lächeln und ein liebes Wort
(©Anita Menger 2007)


Ein Lächeln und ein liebes Wort,
mehr kann ich dir nicht schenken.
Doch will ich immerfort
mit Liebe an dich denken.


Mama
(© Karina Dor)


Liebe Mama, ich wünsche mir
für Dich ein -Lebenselexier-
das du mir auf ewig Zeit
so liebevoll erhalten bleibst

Das bis ans Ende aller Tage
dein Schutz und deine Lieb mich trage
Kraft und Stärke nie verwehen
die ich schon als Kind gesehen.

Die mich geführet durch ein Land
das auch als -Leben- ist bekannt
mich umsorgt,gehegt,gepflegt
was auch heute noch besteht.

Ich sage Dank für all die Zeit
die du stets warst für mich bereit
ach Mama,ich wünsche mir
für Dich ein -Lebenselexier-


An meine Mutter
(Eduard Mörike)


Siehe, von allen Liedern nicht eins
gilt Dir, o Mutter!
Dich zu preisen, o glaub's,
bin ich zu arm und zu reich.
Ein noch ungesungenes Lied ruhst
du mir in im Busen,
keinem vernehmbar sonst,
mich nur zu trösten bestimmt,
wenn sich das Herz
unruhig der Welt abwendet
und einsam
seines himmlichen Teils
bleibenden Frieden bedenkt.


Muttertag
(©Gertrud Lener)


Leise schleichen die Kinder aus dem Bett
Der Vater wird geweckt
Er muß holen Blumen aus dem Garten
Die Kleine kann es kaum erwarten
Die Große macht Kaffee und deckt den Tisch
Pass auf, das der Hund den Kuchen nicht erwischt
Der Vater kommt mit weißen Flieder
Die Kinder singen Muttertagslieder
Plums, da fällt die Vase um
Alles ist naß rundum
Der Hund den Kuchen entdeckt
Und genüsslich daran leckt
Und dann zum drüber Streuen
Fängt die kleine an zu Schreien
Sie mußte natürlich in eine Scherbe steigen
Der Kaffee kocht über,
Die Milch brennt an
Vater fängt das Maulen an
Mutter hat der Lärm geweckt
Als Sie die Muttertagsüberraschung entdeckt.

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Hab Dank
(©Anita Menger 2010)


Hab Dank für frohe Kinderjahre
ich denke gern daran zurück.
Dein warmes Lachen uns´re Nähe,
mein ungetrübtes Kinderglück.

Hab Dank für die stets off´nen Arme
in die ich immer flüchten kann.
Für dein so herzliches Verstehen -
für ernste Worte dann und wann.

Hab Dank für dieses „Selbstverständlich“
das deinem Tun zu Grunde liegt
und dafür, dass ich sicher sein kann,
dass deine Liebe immer siegt.

Hab Dank will ich dir heute sagen -
doch Dank gebührt dir jede Stund´.
Hab Dank - lass´ herzlich dich umarmen -
Bleib wie du bist und bleib gesund.


Zum Muttertag
(Friedrich Morgenroth)


Ich denke nicht nur heut' an dich.
Nein: Alle Tage sind
ein Muttertag für mich.
Ich bin ja noch dein Kind.


Heimat
(Richard Dehmel)


Und auch im alten Elternhause
und noch am Abend keine Ruh?
Sehnsüchtig hör ich dem Gebrause
der hohen Pappeln draußen zu.

Und höre sacht die Türe klinken,
Mutter tritt mit der Lampe ein;
und alle Sehnsüchte versinken,
o Mutter, in dein Licht hinein.


Kein Vogel sitzt ...
(Friedrich Güll)


Kein Vogel sitzt
in Flaum und Moos
in seinem Nest so warm:
Als ich auf meiner Mutter Schoß,
auf meiner Mutter Arm.
Und tut mir weh mein Kopf mein Fuß,
vergeht mir aller Schmerz:
Gibt mir die Mutter einen Kuß
und drückt mich an ihr Herz.

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Ich seh die andern all ...
(Friedrich Güll)


Ich seh die andern all,
die bringen ihre Gaben.
Du mußt auf jeden Fall
von mir auch etwas haben:

Streck aus die Arme weit!
Jetzt werf ich mich hinein.
Mich selbst! ich bin ja dein.


Zum Muttertag
(Volksgut)


Liebe Mutter, nimm als Gabe
diese bunten Blumen an.
Sie sind alles, was ich habe,
alles was ich geben kann.


Glückwünsche zum Muttertag
(Volksgut)


Heut, zu diesem lieben Feste,
wünsch ich dir das Allerbeste;
Glück, Gesundheit, langes Leben
mög der liebe Gott dir geben.


Lass´ dir heut´ herzlich danken
(©Anita Menger 2010)


Den Kinderschuhen längst entwachsen,
denk´ ich doch gerne noch zurück.
Lass´ dir heut´ herzlich danken Mutter -
für unbeschwertes Kinderglück!


Zum Muttertag
(Friedrich Morgenroth)


Der Muttertag zählt zu den schönsten Tagen.
Sind´s auch nur wenige Worte, die ich schrieb,
soll jede dieser Blumen herrlich sagen:
Ich danke Dir so sehr! Ich hab´ Dich lieb!

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So nimm ...
(Annette von Droste Hülshoff)


So nimm die einfach schlichte Gabe hin,
von einfach ungeschmückten Wort getragen,
und meine ganze Seele nimm darin;
wo man am meisten fühlt, weiß man
nicht viel zu sagen!


Mutter schallt es immerfort
(Johannes Trojan)


Mutter, schallt es immerfort
und fast ohne Pause.
Mutter hier und Mutter dort
in dem ganzen Hause.

Überall zugleich zu sein
ist ihr nicht gegeben.
Sonst wohl hätte sie, ich mein,
ein bequemes Leben.

Jedes ruft, und auf der Stell
will sein Recht es kriegen.
Und sie kann doch nicht so schnell
wie die Schwalben fliegen.

Ich fürwahr bewundere sie,
dass sie noch kann lachen.
Was allein hat sie für Müh,
alle satt zu machen.

Kann nicht einen Augenblick
sich zu ruhen erlauben
Und das hält sie gar für Glück!
Sollte man es glauben?


Zum Muttertag
(Verfasser unbekannt)


Liebes kleines Mütterlein,
lass dir was erzählen.
Meine Hände sind noch klein,
können nichts als spielen.
Wenn ich einmal grösser bin,
dann werden deine Hände ruhn,
und ich werde dann,
alle deine Arbeit tun.

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Muttertag
(©Anita Menger 2009)


Die Liebe der Mutter
gedeiht in der Wüste,
in finsteren Nächten -
auf Felsengestein.
Die Liebe des Kindes
liegt in diesem Strauß hier.
Die Blumen verwelken -
die Liebe bleibt Dein.


Wie sprech' ich nur die Mutter an
(Alexander Petöfi)


Ich sann und sann den ganzen Weg,
bis ich der Heimat nah:
Wiw sprech ich nur die Mutter an,
die ich so lang nicht sah?

Was sag ich nur im ersten Nu,
das ihr zu Herzen dringt,
wenn sie den Arm, der mich gewiegt,
mir um den Nacken schlingt?

Ich fühle manches süße Wort
mir durch die Seele ziehn,
der Wagen flog, ob auch die Zeit
mir stillzustehen schien.

Mit einem Satz war ich bei ihr ...
Wer gab da Worten Raum?
Ach Gott, ich hing ihr stumm am Mund,
stumm wie die Frucht am Baum.


Für die Mutter
(Karl Enslin)


Was soll ich dir denn sagen,
O gute Mutter, heut?
Was soll ich dir denn wünschen,
Das dich und mich erfreut?

Ja könnt' ich dir's nur sagen,
Wie's um das Herz mir ist!
Du weißt es ja doch besser,
Wie teuer du mir bist.

Dass du mich immer liebest
Und ich lieb' immer dich -
Nichts Schöneres kann ich wünschen,
Nichts Besseres für dich und mich.


Einst - An meine Mutter
(Friederike Kempner)


Ich wünsche Dir alles Gute
und wünsche Dir alles Glück!
Des Schicksals eiserne Rute,
sie weiche vor Dir zurück!

Ich wünsche Dir schöne Träume
und schönere Wirklichkeit
und üppige Blütenbäume
und stete Fröhlichkeit.

Ich wünsche Dir ein Jahrhundert
und Frische der Jugend dabei,
damit sich ein Jeder verwundert,
wie rüstig die Edle sei!

Doch was für mich ersehne,
das ratest Du alsobald:
Mein Ohr vernehme Deine Töne,
solang' ihm noch etwas schallt!

Solange es fähig zu hören! -
Mein Auge, so lange es sieht -
Sie mögen Dich sehen und hören!
Mein Herz, das für Dich erglüht!

Es möge Dich wonniglich fühlen,
bevor es von hinnen zieht!
Dann scheid' ich mit Dankesgefühlen
mit einem zufriedenen Lied!

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Zum Muttertag
(Gratulanten 1850)


Ich kann zwar nicht viel Wünsche wagen,
Mein Alter ist noch Worte leer,
Mein Mund weiß wenig noch zu sagen,
Allein mein Herz empfindet mehr.

Nimm, Mutter, nimm für Deinen Segen
Das Opfer meiner Dankbarkeit!
Und Rosen blüh'n auf Deinen Wegen,
Im späten Alter, so wie heut.

Gott stärke Deine Kraft und kröne
Mit Glück und Himmelssegen Dich!
Für Deine Liebe nimm die Träne,
Die meinem Auge jetzt entwich.


Die mich einst ...
(Novalis)


Die mich einst mit Schmerz gebar
doch mit Mutterfreuden -
da ich noch ein Knäblein war,
vieles mußte leiden,

stets mich doch mit Sorg' gepflegt
und mit Angst und Mühe
und mich oft noch huldreich trägt:
Siehe, wie ich blühe.

Und ein Liedchen singe ich
die voll Dank und Freude.
Nimm es an und freue dich,
höre, was ich heute

wünsche dir voll Dankbarkeit:
Lebe uns zufrieden
lange noch; was dich erfreut
müsse dich hinieden

stets beglücken; ohne Rast
blühen deine wangen
von Gesundheit, Sorgenlast
möge dich nicht fangen.

Und mit froher Munterkeit
werd des Alters Beute,
schau der Kinder Seligkeit,
sieh, dies wünsch ich heute.

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Ein paar Zeilen zum Muttertag zur Anregung
(Sabine F.)


Ich wollte dir etwas persönliches geben,
etwas ganz ganz besonderes eben.
Ein Gedicht über dein Leben wäre nicht schlecht,
so werden alte Erinnerungen in uns erweckt.
So fange ich einfach mal von vorne an,
als wir noch nicht mal geboren warn.
Unsere Eltern wollten nicht nur ein Kind allein,
aber 3 Kinder sollten es auch nicht sein.
Es lies sich aber nun mal nicht vermeiden,
das sich unsere Eltern sich ließen scheiden.
Unser Leben ohne Vater war so nicht geplant,
das es sich so entwickeln würde hat keiner geahnt.
Sie selber waren doch beide noch sehr jung,
ganz ohne Vater war es nicht einfach für uns.
Wer hätte das von Mama gedacht,
das sie es ganz alleine schafft?
Unsere Kindheit sie war so wunderbar,
ihre Liebe zu uns immer wichtig war.
Sie war immer zu Hause und kochte täglich für uns,
damit wir groß und stark wurden und auch gesund.
Natürlich war nicht alles so voller Hamonie,
es gab viel Streit und auch mal wunde Knie!
Denn als wir damals noch Kinder waren,
wir uns fast immer in den Haaren lagen.
Ich als Mädchen die jüngste eh schon war,
sah ich aus wie ein Junge mit meinem kurzem Haar!
Wie schlimm das für mich damals war,
das man in mir kein Mädchen sah.
Ich trug gerne Röcke und auch Kleider,
eure Sachen mußte ich oft auftragen leider.
So war dann irgenwann mein Haar dick genug,
in der Schule ich dann auch mal Zöpfchen trug.
Die Klamotten von Holger und Frank,
landeten sowieso bei mir im Schrank.
Nach der Zeit da ärgerte es mich nicht,
denn ich hatte ja doch ein Mädchengesicht.
Auch wenn ich wieder hatte kurzes Haar,
wußte man doch das ich kein Junge war.
Neue Schuhe bekamen wir doch immer,
alte Schuhe zu tragen war viel schlimmer.
Dann war ich irgendwann mal soweit,
das ich wollte nicht mehr tragen ein Kleid.
Unmodern liefen wir nie rum,
das fanden wir eh total dumm.
Viele Träume hatten wir,
mal da und auch mal hier.
Und mit der Zeit da legte sich,
auch unsere Streiterein sicherlich.
Wir wurden später auch Klassenkammeraden,
lernten uns immer mehr uns zu vertragen.
Was ich früher fand viel schlimmer,
das wir hatten ein gemeinsames Kinderzimmer.
Doch damals war es nun mal so,
auch bei anderen Familien irgendwo.
Die Kinderzeit möchte ich nie missen,
das solltest du unbedningt wissen.
Ihr großen Brüder durftet mehr als ich,
Mama achtete viel mehr auf mich.
Als ich dann kam in den Genuss,
ich mir heimlich wünschte den ersten Kuss,
viel es Mama plötzlich ein,
ein viertes Kind das muß jetzt sein.
Kinder mochte ich ja sehr,
über einen kleinen Bruder freute ich mich mehr.
Ihr durftet schon flirten ohne Scheu,
für mich war das mit 14 alles noch neu.
Mama war es sowieso ganz schnurz,
denn ich hatte immer noch die Haare kurz.
Es schaute mich eh keiner wirklich an,
gut dann war ich halt noch nicht dran.
Jeder hatte nun seinen Freundeskreis,
du im Keller, ja ich weiß!
Mit 16 Jahren verliebtest du dich,
aber keiner mal in mich.
Mama erlaubte es mir mit 18 Jahren,
einen festen Freund zu haben.
Eine Ausbildung machte ja der Frank,
als Bäcker und Konditor Gott sei Dank.
Ich ging zur Schule und du hattest frei,
Flaulheit war bei dir auch mit dabei.
Frank wurde befreit von der Bundeswehr,
du wehrtest dich nach kurzer Zeit um so mehr.
Auch du wurdest später davon befreit,
und hattest für dich nun unendlich viel Zeit.
Doch jeder bekam dann Arbeit für sich,
Arzthelferin für mich und eine andere für dich.
Und die Zeit verging viel zu schnell ich weiß es noch,
wir alle ausziehen wollten - oh doch oh doch.
Dann waren wir alle auf uns allein gestellt,
verdienten unseres eigenes Geld.
Nahmen uns eine eigene Wohnung dann,
und ein neues Leben fing für uns an.
Vorbei die Zeit zu Hause nun war,
das war uns allen wirklich klar.
Man konnte tun und lassen was man wollte,
keiner mehr pünktlich zu Hause sein sollte.
Anfangs war es bestimmt nicht immer leicht,
das Geld oft knapp war und hat nie gereicht.
Den Haushalt mußten wir auch selber machen,
gaben aber der Mama die Wäsche zum waschen.
Später hatten wir selber eine Waschmaschine,
du Holger und ich Sabine.
Ich hatte es als Arzthelferin dann so satt,
ich dann bekam eine Stelle bei der Stadt.
Und wer hätte es gedacht,
hast du es auch noch nach gemacht.
Bei unseren Partnern fanden wir dann unser Glück,
wurdest mein Schwager, war das verrückt.
Die Liebe hielt nicht lange bei uns beiden
und liesen uns dann wieder scheiden.
Das Leben uns aber wollte uns belohnen,
wir im gleichen Haus bei Mama wohnen.
Wir nun wieder gemeinsam sind,
so wie damals als Kind.

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