Willkommen auf der Gedichtemeile
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Muttertagsgedichte

- Gedichte, Verse und Reime zum Muttertag -

An meine Mutter (Eduard Mörike) ~ Muttertag (Eingesendet von Gertrud Lener) ~ Bin ich (Herrmann Allmers) ~ Heimat (Richard Dehmel) ~ Kein Vogel sitzt ... (Friedrich Güll) ~ Ich seh die andern all ... (Friedrich Güll) ~Liebe Mutter, nimm als Gabe ... (Volksgut) ~ Glückwünsche zum Muttertag (Volksgut) ~ Zum Muttertag (Friedich Morgenroth) ~ Liebe Mutter (Volksgut) ~ Die mich einst ... (Novalis) ~ So nimm ... (Annette von Droste Hülshoff) ~ Mutter schallt es immerfort (Johannes Trojan) ~ Muttertrost (Hermann Allmers) ~ An meine Mutter (Robert Reinick) ~ An Loise (Joseph Freiherr von Eichendorff) ~ Wie sprech' ich nur die Mutter an (Alexander Petöfi) ~ Im Buch des Lebens (Wolfgang Müller von Königswinter) ~ Für die Mutter (Karl Enslin)

 

Mutter hat immer ...

Mutter hat immer nur Arbeit und Plag',
kennt keine Ruhe bei Nacht und Tag.
Heut' ging sie fort! Drum helft alle drei:
Heut' kochen wir für die Mutter den Brei?

Milch nimmt die Else, das Mehl rührt sie an.
Dann kommt der Zucker und das Zimt noch dran.
Pfeffer, ein bisschen, ein klein wenig Salz,
Muskat und Senf und ein Löffelchen Schmalz.

Essig ein Spritzerchen muss noch hinein.
Kakaopilver schmeckt herrlich und fein.
Nun wird gerührt und der Brei gekocht
Horcht! Hat's nicht grad an der Tür gepocht?

Komm liebe Mutter, der Tisch ist gedeckt!
Ja, du wirst staunen, wie gut es dir schmeckt.
Und was du für tüchtige Köchinnen hast.
Heut' bist du bei uns Kindern zu Gast!?

Mutter probiert und beinah wird ihr schlecht.
Fehlt was am Brei? Ist etwas nicht recht?
Da lacht die Mutter, spricht mahnend dabei:
Ja, viele Köche verderben den Brei!

(Annette von Droste-Hülshoff)

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