Habt
Dank!
-
Ein Kindergesang -
Weiß,
tief verschneit sind Hain und Häuser;
wie schneidend, pfeifend, heult der Wind.
"Schön, Eisblumenfenster", sagt leis ein
Kind.
"Ach so!" ächzend, das Holz, im Kamine Feuer.
Und
ein Fuchs schleicht sacht ums Haus,
er will so gern den Hühnerstall erspähen.
"Meine Sippe giert schon nach dem Schmaus,
weh mir, ein Hund - man lässt ihn raus!".
"Du
Rotschopf, der Hunger tut gewiss dir weh,
höre ich doch deine murmelnd Stimme".
Eine Träne nässt der Kleinen Aug' und Sinne:
"Fang den Hasen, er hoppelt dort im Schnee".
"Gar manchmal ich allein am Fenster sitz',
Mutter, Vater - oft drücken Pflicht und Zeit;
doch Liebe, Beachtung und Geborgenheit -
oh', eine ganze Welt in eurem Lächeln ist!"
(Reinhard
Blohm - Brettin 2004)
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