Osterbitte
Komm,
du helle Ostersonne,
Brich hervor mit deinem Glanz,
Füll mit hoher Luft und Wonne
Unser Herz und Leben ganz!
Laß
dein Licht die Nacht durchdringen,
Die den Geist gefangen hält,
Daß wir neu empor uns schwingen
Aus dem dunklen Grab der Welt!
Treibe
alles finstre Wesen
Aus der kranken Seele fort;
Laß sie gänzlich neu genesen,
Führ sie in den Friedensport!
Fröhlich
laß uns wieder singen!
Nach der langen, bangen Nacht
Laßt uns Dank dem Schöpfer bringen,
Rühmen seine Wundermacht!
(Karl
Friedrich Mezger)
Zurück
zur Übersicht: Ostergedichte