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Muttertagsgedichte

- Gedichte zum Muttertag -

An meine Mutter (Eduard Mörike) ~ Muttertag (Eingesendet von Gertrud Lener) ~ Mutter hat immer ...(Annette von Droste-Hülshoff) ~ Bin ich (Herrmann Allmers) ~ Heimat (Richard Dehmel) ~ Kein Vogel sitzt ... (Friedrich Güll) ~ Ich seh die andern all ... (Friedrich Güll) ~Liebe Mutter, nimm als Gabe ... (Volksgut) ~ Glückwünsche zum Muttertag (Volksgut) ~ Zum Muttertag (Friedich Morgenroth) ~ Liebe Mutter (Volksgut) ~ Die mich einst ... (Novalis) ~ So nimm ... (Annette von Droste Hülshoff) ~ Mutter schallt es immerfort (Johannes Trojan) ~ Muttertrost (Hermann Allmers) ~ An meine Mutter (Robert Reinick) ~ An Loise (Joseph Freiherr von Eichendorff) ~ Im Buch des Lebens (Wolfgang Müller von Königswinter) ~ Für die Mutter (Karl Enslin)

 

Wie sprech' ich nur die Mutter an

Ich sann und sann den ganzen Weg,
bis ich der Heimat nah:
Wiw sprech ich nur die Mutter an,
die ich so lang nicht sah?

Was sag ich nur im ersten Nu,
das ihr zu Herzen dringt,
wenn sie den Arm, der mich gewiegt,
mir um den Nacken schlingt?

Ich fühle manches süße Wort
mir durch die Seele ziehn,
der Wagen flog, ob auch die Zeit
mir stillzustehen schien.

Mit einem Satz war ich bei ihr ...
Wer gab da Worten Raum?
Ach Gott, ich hing ihr stumm am Mund,
stumm wie die Frucht am Baum.

(Alexander Petöfi)


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