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Muttertagsgedichte

- Gedichte, Verse und Reime zum Muttertag -

An meine Mutter (Eduard Mörike) ~ Mutter hat immer ...(Annette von Droste-Hülshoff) ~ Bin ich (Herrmann Allmers) ~ Heimat (Richard Dehmel) ~ Kein Vogel sitzt ... (Friedrich Güll) ~ Ich seh die andern all ... (Friedrich Güll) ~Liebe Mutter, nimm als Gabe ... (Volksgut) ~ Glückwünsche zum Muttertag (Volksgut) ~ Zum Muttertag (Friedich Morgenroth) ~ Liebe Mutter (Volksgut) ~ Die mich einst ... (Novalis) ~ So nimm ... (Annette von Droste Hülshoff) ~ Mutter schallt es immerfort (Johannes Trojan) ~ Muttertrost (Hermann Allmers) ~ An meine Mutter (Robert Reinick) ~ An Loise (Joseph Freiherr von Eichendorff) ~ Wie sprech' ich nur die Mutter an (Alexander Petöfi) ~ Im Buch des Lebens (Wolfgang Müller von Königswinter) ~ Für die Mutter (Karl Enslin)

 

Muttertag

Leise schleichen die Kinder aus dem Bett
Der Vater wird geweckt
Er muß holen Blumen aus dem Garten
Die Kleine kann es kaum erwarten
Die Große macht Kaffee und deckt den Tisch
Pass auf, das der Hund den Kuchen nicht erwischt
Der Vater kommt mit weißen Flieder
Die Kinder singen Muttertagslieder
Plums, da fällt die Vase um
Alles ist naß rundum
Der Hund den Kuchen entdeckt
Und genüsslich daran leckt
Und dann zum drüber Streuen
Fängt die kleine an zu Schreien
Sie mußte natürlich in eine Scherbe steigen
Der Kaffee kocht über,
Die Milch brennt an
Vater fängt das Maulen an
Mutter hat der Lärm geweckt
Als Sie die Muttertagsüberraschung entdeckt.

(Eingesendet von Gertrud Lener)
Copyright by Gertrud Lener


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