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Die
mich einst ...
Die
mich einst mit Schmerz gebar
doch mit Mutterfreuden -
da ich noch ein Knäblein war,
vieles mußte leiden,
stets
mich doch mit Sorg' gepflegt
und mit Angst und Mühe
und mich oft noch huldreich trägt:
Siehe, wie ich blühe.
Und
ein Liedchen singe ich
die voll Dank und Freude.
Nimm es an und freue dich,
höre, was ich heute
wünsche
dir voll Dankbarkeit:
Lebe uns zufrieden
lange noch; was dich erfreut
müsse dich hinieden
stets
beglücken; ohne Rast
blühen deine wangen
von Gesundheit, Sorgenlast
möge dich nicht fangen.
Und
mit froher Munterkeit
werd des Alters Beute,
schau der Kinder Seligkeit,
sieh, dies wünsch ich heute.
(Novalis)
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