Im
Herbst
Wehmütig
den Blick zurück,
Vater Herbst er will nicht warten.
Taumelnd Blätter: Kupferstück,
raschelnd auf Weg und Garten.
Das
Haus gebaut, den Vater verloren-
schnell vergangen ist die Zeit.
Nachbars Mädel hat ein Kind geboren,
ein rastlos Pendel: Glück und Leid.
Schwankend
Wipfel seufzen, klagen,
ach\' im See das Spiegelbild.
Sehnsucht nach vergangenen Tagen,
badend Kinder laut und wild.
Neue
Früchte werden reifen,
verträumt der Angler: Hand am Kinn.
Gegenübers Hand ergreifen -
verborgen oft der Sinn!
(Reinhard
Blohm Brettin 2002)
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