Unvergessen
ein
Bildnis streichelnd, mit zärtlich müden Händen,
Blicke, tränenblind, getaucht in Augen,
die keinen Wimpernschlag mehr spüren. Lächelnde
Lippen, für immer geschlossen,
bewahren im Schweigen ihr letztes Geheimnis.
Schmerzvoll trauernd sich ergeben, ins Unabänderliche.
Jetzt muss ein Herz sehr lange leiden,
und nicht mal tausend Sonnen können der betrübten
Seele
heilsam Trost und Wärme spenden,
bis die Zeit ein erlösendes Machtwort spricht.
Irgendwann ...
(geschrieben
und eingesendet von Heide Kunz-Traubert)
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